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Matchbericht 3.10.2017 Argovia - SCUI 7:2

Mit einem Spiel Verspätung startet denn nun also die neue Matchberichtsaison. Eigentlich hätte es natürlich auch vom Eröffnungsspiel einen Bericht geben sollen, aber unsere chinesische Aushilfskraft Lehr Ling hat leider komplett versagt. Und jetzt haben wir auch noch den CIA am Hals. Dieser Sauhund hat irgendwelche monströsen Dateianhänge über unseren Mailserver hin- und hergeschickt, um sich mit dem chinesischen Geheimdienst über die Pläne zur Übernahme der Weltherrschaft zu unterhalten. Das hat man dann davon, wenn man einem aufstrebenden Talent eine Chance geben will. Ich treibe ja auch allerlei moralisch fragwürdige Dinge mit diesem Indernetz, aber zwischen einem Hackerangriff und einer dubiosen Facebook-Nachricht im Namen einer polnischen Kreditanstalt, kann man schon schnell einen Matchbericht einstreuen.

 

Bereits zu Beginn des Spiels war Argovia klar stärker. Unsere Jungs kamen kaum je ins gegnerische Drittel und hätten bereits früh in Rückstand geraten können. Während unserer zweiten Strafe kam dann, was kommen musste und es kachelte erstmals bei uns. Fast im direkten Gegenzug konnten wir eine Nachlässigkeit in der Aargauer Defensive ausnutzen und noch vor der Pause den Ausgleich erzielen.

 

Im Mitteldrittel wurde uns weiter vor Augen geführt, dass wir mit diesem Spielstand viel zu gut bedient waren. Bereits nach rund fünf Minuten wussten wir uns nur noch mit einer Strafe zu helfen und die Aargauer konnten ein weiteres Powerplay erfolgreich abschliessen. Sie waren in allen Belangen die bessere Mannschaft, wie bereits im ersten Drittel. Nun konnten sie ihre Überlegenheit allerdings auch in Tore ummünzen und gingen mit einem absolut verdienten 4:1-Vorsprung in die Pause.

 

Der Schlussabschnitt begann dann mit unserer klar stärksten Phase. Nach nur 50 Sekunden durften wir jubeln und hatten direkt danach sogar die Chance auf den Anschlusstreffer. Leider währte dieses Aufbäumen nur kurz. Nach vier Minuten war der 3-Tore-Rückstand schon wieder Tatsache und nun war die Luft endgültig draussen. Fielen in den ersten beiden Dritteln drei der vier Tore noch im Powerplay, so schenkten uns die Hausherren nun auch bei fünf gegen fünf einen nach dem andern ein. Schlussendlich endete das Ganze mit einem ernüchternden 2:7.

 

So früh in der Saison ist es schwierig, eine solche Niederlage einzuordnen. Auswärts gegen ein Spitzenteam mit fünf Toren Differenz zu verlieren, ist ein Umstand, an den wir uns in dieser Saison leider Gottes wohl gewöhnen müssen. Ob Argovia jedoch ein Spitzenteam ist, bleibt abzuwarten. Wenn wir mal zwei bis drei schnelle Pässe an den Mann brachten, standen sie ehrlich gesagt recht schnell im Schilf. Aber wenn einem das übers ganze Spiel hinweg nur drei oder vier Mal gelingt, muss man sich nicht wundern, wenn man in der Tabelle plötzlich hinter Reinach abrutscht. Das muss man auch erstmal schaffen.
 

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