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Matchbericht 28.9.2016 SCUI – Lyss 5:3

Mit etwas Verspätung wurde das Spiel gegen Lyss doch noch ausgetragen. Das Eis hielt komplette 60 Minuten durch und das war bei Weitem nicht das Positivste an diesem Abend. Nach knapp 8 Minuten lagen wir bereits mit 2:0 in Front und der Gästecoach sah sich zum Timeout gezwungen. Danach fing sich sein Team so einigermassen und kam auch zum Anschlusstreffer, aber die Führung in der ersten Pause war alles Andere als gestohlen.

 

Auch im zweiten Drittel blieb der SCUI die bessere Mannschaft, Lyss liess zwar nicht mehr so viele Chancen zu, aber offensiv hatten sie lange Zeit nichts zu melden. Die im letzten Matchbericht angesprochenen Schwierigkeiten mit der Chancenauswertung waren an diesem Abend jedoch kaum ein Thema und so konnte man mit einer der ersten zugestandenen Torchancen dieses Abschnitts auf 3:1 davonziehen. Auch danach schienen unsere Jungs die Sache voll im Griff zu haben. Im Boxplay gab es den einen oder anderen bangen Moment, aber ansonsten brachten die Seeländer kaum Torgefahr zu Stande. Wie aus dem Nichts kam dann sieben Minuten später plötzlich doch wieder der Anschlusstreffer und der tat uns nicht gut. Bis zur Pause war Lyss nun klar besser und auch im Schlussdrittel sollte es nicht besser weitergehen.

 

Lyss drückte auf den Ausgleich und wir konnten uns nur noch mit Strafen helfen. Während der zweiten solchen kachelte es dann auch. Glücklicherweise verfehlte dieser Weckruf seine Wirkung nicht und unsere Jungs waren nun wieder ein ebenbürtiger Gegner. Um so bitterer war der Moment knapp fünf Minuten vor der Sirene, als eine höchst umstrittene Strafe zu unseren Ungunsten ausgesprochen wurde. Mitten in dieser Strafzeit schlug dann ein Blitz im Lysser Kasten ein. Gewisse Leute behaupten, einen Unterseener Spieler an der Scheibe gesehen zu haben, aber das kann ich nicht bestätigen. Das einzige was ich sah, war ein Blitz, der den Puck vorantrieb und mit diesem zwischen allen Lyssern hindurch im Tornetz einschlug. Dies wiederum bekam dann den Gästen äusserst schlecht und sie verunmöglichten sich die Schlussoffensive mit einer ziemlich dummen Strafe gleich selber. In diesem Powerplay spielte man sich dann auf ziemlich ansehnliche Weise den Treffer zur endgültigen Siegsicherung heraus. Somit wurde in dieser Saison nicht nur das erste Tor, sondern auch der erste Gamewinner in Unterzahl erzielt, an solche Angewohnheiten gewöhnen wir uns gerne, im Fall!

 

Der zwischenzeitliche Einbruch nach dem zweiten Gegentor war sicher nicht wünschenswert, aber viel wichtiger ist, dass man sich dann doch dazu aufrappeln konnte, das Ruder nochmals rumzureissen. Vier Punkte aus zwei Spielen gegen Zuchwil und Lyss sehen doch schon mal gar nicht so schlecht aus. Aber dieser Trend muss natürlich bestätigt werden, insbesondere in einer Phase, die ausschliesslich aus Heimspielen besteht, go for it!

 

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