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Matchbericht 1.10.2016 SCUI – Basel 2:4

Gegen den EHC Basel kam der SCUI erstmals zu einem Vergleich mit einem der sechs Zentralschweizer Vereine, die ihr Interesse an der Swiss Regio League angemeldet haben. Da sich die Basler somit quasi selber zum Spitzenteam ernannt haben, waren sie auf dem Transfermarkt sehr aktiv. Potenzial ist in dieser Mannschaft definitiv massig vorhanden. Allerdings dürfte diese frisch zusammengewürfelte Truppe auch noch nicht so wirklich eingespielt sein. Nach dem tollen Heimsieg gegen Lyss durfte man sich also durchaus Chancen ausrechnen.

 

Wie noch in jedem bisherigen Heimauftritt erwischten unsere Jungs den besseren Start. Leider blieben sie vorerst ohne Torerfolg. Auch die geschenkte Überzahlsituation nach einem Basler Wechselfehler konnte nicht zu einem Torerfolg umgemünzt werden. Dummerweise fingen wir uns dann kurz nacheinander selber zwei Strafen ein und die Basler nutzten diese Möglichkeit zum Führungstreffer. Das war dann wohl etwas zu viel für uns und so waren nun eher die Gäste am Drücker. Knappe zwei Minuten vor dem Pausentee erzielten sie denn auch ihren an diesem Abend einzigen Treffer bei numerischem Gleichstand.

 

Wie angedeutet spielten die Special Teams in diesem Match eine sehr wichtige Rolle. Diesbezüglich muss aus SCUI-Sicht vor allem das zweite Drittel angesprochen werden, in dem es haufenweise Powerplaychancen hagelte. Wobei ich an dieser Stelle noch sagen muss, dass ich mich bei allen diesbezüglichen Aussagen nur aufs Matchblatt berufen kann und es ja nicht das erste Mal wäre, dass sich dort Fehler eingeschlichen haben. Ich selbst jedoch habe absolut keinen Plan mehr, wer wann wie wo warum mit wie vielen Feldspielern auf dem Bitz stand. Es ist zwar zugegebenermassen sehr seltsam, den Teufel nun ausgerechnet in jenem Drittel zu suchen, welches wir 2:0 gewonnen haben, aber aus all diesen Überzahlsituationen hätte im Nachhinein halt schon mehr rausschauen müssen, als ein einziges Tor. Immerhin erzielte auch der SCUI noch einen Treffer bei personellem Gleichstand und so konnte man den Rückstand bis zur zweiten Pause wenigstens ausgleichen. Es war allgemein ein zähflüssiges Spiel, aber dieser Abschnitt war aufgrund der zahlreichen Strafen besonders mühselig.

 

Im letzten Drittel fielen die Powerplaytore dann, allerdings nur für die Basler. Natürlich vergeigten auch sie an diesem Abend einige Überzahlchancen, aber dass man diese in den wichtigen Momenten nutzt, ist halt manchmal fast noch wichtiger als die Erfolgsquote an sich. Wie erwähnt erzielte auch Basel nur ein Tor bei numerischem Gleichstand. Den Rest machten die Special Teams aus. Und wir hatten nun wirklich auch unsere Möglichkeiten. So konnten wir auch vier Minuten vor Schluss noch einmal mit einem Mann mehr den Anschlusstreffer suchen. Aber auch da schaute nichts Zählbares heraus.

 

Jetzt ist also der erste Nuller dieser Saison Tatsache, früher oder später musste es so kommen, auch wenn wir natürlich Alle gehofft haben, dass es etwas später sein wird. Einen zusätzlichen Boost hätten wir nämlich durchaus brauchen können. Jetzt folgen die Partien gegen die wohlbekannten Adelbodner und die grossen Unbekannten aus Bellinzona. Immerhin dürfte so auch sicher keine Überheblichkeit einkehren, man muss das immer positiv sehen, wenigstens in dieser Phase der Saison.

 

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